
Thees Dammtec GmbH
Häufige Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unsere Dammsysteme
- Wie hoch muss der Folientunnel für Ihren Schlepper sein?
- Der Tunnel muss dort, wo der Schlepper fährt, mindestens 3 m hoch sein.
- Wie muss der Boden vor der Dammfertigung vorbereitet werden?
- Der Boden muss mindestens 25 cm tief gut durchlockert und durchmischt werden. Ideal ist es, zunächst zu pflügen und anschließend mit einem Flügelschargrubber zu grubbern.
- Können Steine oder grobe Pflanzenreste im Boden vorhanden sein?
- Nein, das ist nicht möglich. Der Boden muss frei von Steinen und groben Pflanzenresten wie Spargelwurzeln oder Maisstrünken sein.
- Wie trocken oder feucht muss der Boden bei der Dammfertigung sein?
- Beim Mutterbodendamm sollte der Boden erdfeucht sein. Beim Substratdamm ist etwas mehr Feuchtigkeit erforderlich.
- Sollte vor der Dammfertigung Kalk gestreut werden?
- Beim Mutterbodendamm richtet sich die Kalkung nach dem Ergebnis der Bodenanalyse. Beim Substratdamm empfehlen wir 25 bis 30 t/ha.
- Können die Dämme schon deutlich vor dem Pflanztermin gefertigt werden?
- Ja, das ist problemlos möglich. Die Dämme können ohne Weiteres weit vor dem eigentlichen Pflanztermin hergestellt werden.
Fachbegriffe
- Mutterbodendamm
- Ein aus dem vorhandenen Acker-Mutterboden geformter Anbaudamm für den Beerenanbau. Der Boden selbst ist das Baumaterial. Der Mutterbodendamm ermöglicht eine einzel- oder doppelreihige Bepflanzung, benötigt keinen Herbizid-Einsatz und liefert eine deutliche Ernteverfrühung.
- Substratdamm
- Ein Anbaudamm, der mit einem eingebrachten Substrat (z. B. Kokosplatten) befüllt wird. Ideal für Böden mit geringer oder erschöpfter Fruchtbarkeit, da der Boden selbst nicht als Nährmedium dient. Er ermöglicht flächenunabhängigen Anbau und eine noch stärkere Ernteverfrühung als der Stellagenanbau.
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